Ganzheitliche Medizin

Ganzheitliche Medizin – sanfte Regulation auf mehreren Ebenen

Gesundheit bedeutet mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheit. Unterschiedliche Faktoren greifen ineinander und bedingen sich gegenseitig: Das beinhaltet sowohl körperliche/organische als auch psychische und lebensstilbezogene Aspekte. Um die Gesundheit langfristig zu fördern, ist es daher entscheidend, nicht nur Symptome zu betrachten, sondern nach den Ursachen für bestimmte Beschwerden zu suchen.

In der ganzheitlichen Medizin wird der Mensch als Einheit aus Körper, Psyche und Umwelt gesehen. Deshalb ergänze ich das schulmedizinische Angebot meiner Praxis sinnvoll mit naturheilkundlichen und komplementären Therapien. Diese individuelle Kombination von Therapien ermöglicht es, auf jede Patientin und jeden Patienten gezielt einzugehen, Beschwerden umfassend zu verstehen und die natürlichen Regenerations- und Selbstregulationsprozesse des Körpers zu unterstützen.

Leistungen im Überblick

Akupunktur

Bei der Akupunktur werden bestimmte Stimulationspunkte mithilfe feiner Nadeln angeregt. Dadurch sollen bestimmte Regulationsprozesse gefördert werden. Ziel der Behandlung ist es unter anderem, funktionelle Beschwerden zu modulieren, das vegetative Nervensystem zu regulieren und schmerzhafte Prozesse zu lindern. Akupunktur kann z. B. bei Atemwegsbeschwerden, Allergien, stressbedingten Beschwerden sowie bei Kopf- und anderen Schmerzformen unterschiedlicher Lokalisation eingesetzt werden.

Eigenbluttherapie

Für die Eigenbluttherapie wird eine kleine Menge Blut entnommen – vergleichbar mit herkömmlichen Laboruntersuchungen. Dieses Blut wird speziell aufbereitet und anschließend wieder injiziert. Dadurch sollen die körpereigenen Abwehrkräfte und Selbstregulationsprozesse unterstützt werden. Anwendung findet die Eigenbluttherapie unter anderem bei Allergien wie Heuschnupfen, Infektanfälligkeit oder Asthma.

Orthomolekulare Medizin (Mikronährstofftherapie)

Der Körper benötigt zur Aufrechterhaltung seiner Funktionen und Gesundheit ausreichend Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie sekundäre Pflanzenstoffe und essenzielle Fettsäuren. Ein Mangel an bestimmten Substanzen kann Erkrankungen begünstigen. Das Ziel der orthomolekularen Medizin ist es daher, solche Mängel oder Ungleichgewichte zu erkennen und auszugleichen. Nach einer individuellen Diagnostik werden gezielt Vitamine und andere Mikronährstoffe eingesetzt, um Erkrankungen und Dysfunktionen vorzubeugen beziehungsweise zu behandeln. Die Substanzen werden befundabhängig zusammengestellt.

Infusionstherapien

Mithilfe der Infusionstherapie können individuell abgestimmte Substanzen direkt in den Blutkreislauf gegeben werden, um die körpereigenen Regulationsprozesse zu unterstützen. Die Zusammensetzung erfolgt anhand einer sorgfältigen Untersuchung der Symptome und auf Grundlage von Laborwerten und Behandlungszielen. Der Vorteil von Infusionen besteht darin, dass sie ihre Wirkung direkt entfalten können, ohne den Umweg über den Darmtrakt zu nehmen. Zudem können sie präzise an den Patienten angepasst werden.

Zu den Anwendungsbereichen gehören unter anderem die Unterstützung des Immunsystems, die Aktivierung des Energiestoffwechsels, die begleitende Behandlung von Gelenksbeschwerden, Infektanfälligkeit und die Behandlung von chronischer Erschöpfung.

Infusionstherapien im Detail

Mikrobiologische Therapie (Darmmikrobiom)

Das Darmmikrobiom hat eine zentrale Bedeutung für Verdauung und Stoffwechsel. Zudem befindet sich ein Großteil der Immunzellen im Darm, weshalb die Darmgesundheit auch einen großen Einfluss auf das Immunsystem und somit auf die gesamte Gesundheit hat. Das Mikrobiom Darm ist ein komplexes und fein abgestimmtes System. Dysbalancen und Störungen der Darmflora können z. B. zu Beschwerden wie Reizdarm, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Unverträglichkeiten führen.

Darüber hinaus werden Störungen des Mikrobioms auch mit einer erhöhten Infektanfälligkeit sowie mit allergischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse besteht zudem eine enge Wechselwirkung zwischen Darm, Nervensystem und Psyche, sodass auch psychische Belastungen und neurodegenerative Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Darmmikrobiom stehen können.

Durch diagnostische und therapeutische Maßnahmen soll das Darmmikrobiom wieder in seine natürliche Balance versetzt werden. Schädigende Mikroorganismen sollen dabei reduziert und gesundheitsfördernde Mikroorganismen unterstützt werden.

Ernährungsberatung

Ernährung ist ein wesentlicher Baustein ganzheitlicher Gesundheit. Die Beratung in meiner Praxis unterstützt Sie dabei, Zusammenhänge zwischen Beschwerden und Ernährungsgewohnheiten besser zu verstehen und gezielt gegen Symptome vorzugehen. Ernährungsempfehlungen berücksichtigen Ihre individuellen Bedürfnisse, medizinischen Vorerkrankungen und persönlichen Ziele. Zu den Schwerpunkten der Ernährungsberatung können unter anderem Themen wie darmfreundliche Ernährung, entzündungshemmende Lebensmittel, Ernährung bei Allergieneigung oder Ernährung als Teil der Gewichtsreduktion gehören.

Ganzheitlicher Blick für eine individuelle Versorgung

Wenn Sie Fragen zu einer Behandlung haben oder sich eine persönliche Beratung wünschen, vereinbaren Sie gern einen Termin in der Praxis. Ich nehme mir Zeit, alles in Ruhe und ausführlich mit Ihnen zu besprechen, um den passenden Ansatz für Sie zu finden und Ihre Gesundheit nachhaltig zu unterstützen. Sie erreichen meine Praxis telefonisch unter 07071-73564, via E-Mail an praxis@drwielander.de oder nutzen Sie die Online-Terminvereinbarung.

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